One Night in K L

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Wir Insider, wir sagen ja nur noch „KL“, wenn wir Kuala Lumpur meinen. Das zeigt dann, dass man cool ist und dazu gehört.

Also jedenfalls angekommen in KL, hab ich mich gleich nochmal auf die Pirsch begeben. Und siehe da: ich habe sogar einen kleinen Durian-Stand entdeckt. Musste natürlich sofort verkostet werden.

 
 
 
 

Das gabs in der sogenanten „Petaling Street“, quasi dem Touristen-Abzock-Punkt in China Town in KL. Die Durian-Schälchen voll überteuert; kostet fast so viel wie in Deutschland. 8 Ringgit für vielleicht minihafte 100 g. Mal sehen, ob sich das im Verlaufe der Reise noch bessert. Aber so habe ich wenigstens erstmal Abendbrot und auch etwas anderes Frühstücks-Obst einkaufen können; Mangos. Aber auch die voll überteuert und nicht mal reif und lecker.

 
 

Dann gabs hier so etwas ähnliches wie Dürüm oder Wraps, was hier Sandwich genannt wurde. Mit Falafel oder Hühnchen und so Kram. Und ich hab mich immer gewundert: jedes mal, wenn der Typ wieder ein Sandwich gerollt hatte, ging der kurz raus und kam gleich wieder rein. So schnell konnte ich gar nicht beobachten, wie der das tat. Ich habe erst angenommen, dass das eventuell eine religiöse Zwangshandlung ist, dass vielleicht das Hühnchen, nachdem es eingewickelt wurde noch mal kurz das Haus verlassen muss, bevor es in den Ofen kommt … Doch weit gefehlt: es stellte sich dann raus, dass er in kleinen Zeitabständen einfach nur den Grillspieß ein kleines Stück weiterrücken musste, dass der nicht einseitig verbrennt.

 
 
 
 

Bemerkenswert ist, dass der Grill nach außen zur Straße hin zeigt. Es wird einem schnell klar, wieso das so ist: es ist ganz einfach unglaublich heiß. Zum einen das Wetter allein schon und dann noch so ein Grillspieß – der Typ würde keine 10 Minuten in seinem Käfterle stehen können, ohne ohnmächtig zu werden. Es ist hier einfach mal wirklich richtig warm.

 
 

Der Typ war echt helle: Ich hatte ja nun ein kleines bisschen gewartet auf mein Sandwich und er begann so:

„Und du, bist aus Deutschland, richtig?“

Ich so: extrem überrascht. „Ähh, woher weißt du das? Durch meinen Akzent?“

Er so: „Nein, es ist dein Gesicht.“

Ich so: noch extremer verdutzt. Wahrscheinlich ist es die genervte Überanstrengung in den Gesichtszügen.

Er so: „Ich lebe hier seit drei Jahren – ich kenne die Leute. Siehst du die Dame dort hinten? Das ist Schweden.“ Ruft die Straße lang: „Schweden! Hey Schweeeden … !!“ =D

 
 

Es gab hier auch ein besonderes Leckertätenrestaurant, welches sich auf Durian-Kuchen und -Törtchen spezialisiert hatte. Musste natürlich auch sofort verkostet werden.

 
 

Hier mal noch ein paar typische Straßenbilder nachts in China Town in KL.

 
 
 
 

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