Begeisterung im „Mabul Beach Resort “

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Traumhaft. Nach Wochen des Aushaltens bin ich nun endlich einmal wieder in einer menschenwürdigen Unterkunft angelangt: das Scuba Junkie Mabul Beach Resort.

 
 
 
 

Das geht schon los mit der gepflegten Gartenanlage auf dem Hauptweg! Paradiesisch.

 
 
 
 

Die Bungalows sind super in Schuß: schon bevor man den ersten Schritt hinein macht, fällt auf: das Türschloß funktioniert und ist leichtgängig! Die pure Erhohlung. Und die Türen sind sogar richtige Türen, so richtig aus Holz und mit Glasfenstern! Super. Und nicht nur das, sondern es gibt auch noch Vorhänge!

 
 
 
 

Innen übertrifft man sich damit, dass zusätzlich zur Klimaanlage extra noch ein Decken-Ventilator vorhanden ist – mit Fernbedienung! Steckdosen sind genügend vorhanden und sogar an brauchbaren Stellen angebracht! Daumen hoch dafür. Es gibt hier einen Schreibtisch mit Hocker! Ja Heidewitzka. Sogar einen Safe! Alter Schwede. Frisches Grün in der Vase zur Verzierung! Hammer.

 
 
 
 

Im Bad gibt’s einen beleuchteten Spiegel!! Zwei Ausrufezeichen. Sogar ein Seifenspender ist vorhanden! Genügend Platz zum ablegen von Dingen, eine Hakenleiste und ein Handtuchhalter! Ich kann’s noch gar nicht fassen. ZWEI Toilettenpapierrollen MIT Halterung! Da hat’s jemand aber mal wirklich gut gemeint. Die Dusche: ich wusste gar nicht was los ist, als da plötzlich warmes Wasser herauskam und man heiß und kalt drehen konnte! Pompös.

 
 
 
 

Und zum absoluten Überfluß tragen die Handtücher hier den Namen der Unterkunft als Stickerei! Total der Wahnsinn. Doch das ist noch nicht alles: die Bungalows haben auch eine Veranda mit Stühlen, Tisch und Hängematte! Ich werd ja gar nicht mehr fertig drüber …

 
 
 
 

Die Bungalows sind das eine, das andere ist das Haupthaus: hier gibt es das Restaurant mit Vollverpflegung – relativ wichtig auf so einer Insel. Im Obergeschoß gibt es eine Bar, in der man sich bei Bedarf, oder aus Gewohnheit, auch mal einen hinter die Kiemen kippen kann.

 
 
 
 

Also kurz gesagt: eine Top-Unterkunft auf dieser Insel – innen, außen, drumherum. Ja stellenweise sogar schon luxuriös! Das Adjektiv ist hier durchaus angezeigt. So kann sich das der Christian außer Haus schon mal gefallen lassen.

 
 

Ja und die Einheimischen, 5 m weiter in ihrem Dorf nebenan, die haben dort zusammengeschusterte Bretterbuden, in denen die wohnen. Aber die sind offenbar nicht neidisch: denn die wollen das gar nicht, die brauchen das gar nicht. Die würden das wahrscheinlich nicht mal zu schätzen wissen, wenn man denen so einen hammermäßigen Bungalow hinsetzen würde. Die sind zufrieden in ihrer Hütte, in die es bei Gelegenheit auch mal reinregnet; ist ja bloß Wasser. Eigentlich auch irgendwie beneidenswert, wenn man so leben kann. Aber der Fernseher muss natürlich sein in jeder einzelnen Bruchbude, da kennen die nix; am besten noch Flachbild, denn man gönnt sich ja sonst nichts … schon grotesk.

 
 
 

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